Depot
Ein Depot dient der Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren bei einem Kreditinstitut. Dabei spielt die körperliche Verwahrung der Aktien heute kaum noch eine Rolle, heute hat ein Wertpapier-Depot eher die Form eines Kontos, auf dem die einzelnen Transaktionen gebucht werden. Erfüllt das Depot lediglich eine Verwahrfunktion für den Kunden eines Kreditinstitutes, spricht man hier von einem geschlossenen Depot. Alle Tätigkeiten, die mit der Verwaltung im Zusammenhang stehen, müssen durch den Inhaber selbst geregelt werden. Dazu zählt unter anderem das Einlösen der Coupons. Allerdings ist die Bedeutung eines solchen Depots und den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Wesentlich weiter verbreitet sind dagegen offene Depots, die durch ein Kreditinstitut aktiv verwaltet werden. Anders als noch vor 100 Jahren werden aber auch an dieser Stelle keine Urkunden in Papierform mehr transferiert, sondern lediglich elektronische Buchungen für ein bestehendes Depot vorgenommen. Über den bestehenden Inhalt eines Depots informieren die Finanzinstitute ihre Kunden in Form eines Depotauszugs, der regelmäßig den Wert und die Stückzahl der einzelnen Anlagen aufzeigt.
Sie haben einen inhaltlichen- oder orthographischen Fehler in diesem Text gefunden oder möchte eine Anregung einbringen? Bitte zögern Sie nicht, uns mit Ihrem Verbesserungsvorschlag zu kontaktieren!
