Geldmarktfonds
Geldmarktfonds sind der Beweis dafür, dass auch im Bereich der Fondsanlagen die Möglichkeit besteht, sichere Geldanlagen zu tätigen. In erster Linie richten sich diese Fonds an sicherheitsorientierte Anleger bzw. an Anleger, die zumindest Teile ihres Kapitals sicher, aber dennoch renditeträchtig investieren möchten.
Das Anlageprinzip dieser Art von Fonds ist im Grunde genommen ganz einfach: Das Fondskapital wird ausschließlich in den Geldmarkt bzw. in besonders sichere Anlagen investiert. So werden von den Fondsmanagern in erster Linie Termingeldgeschäfte getätigt. Diese bergen so gut wie keine Risiken und bringen eine sichere Rendite. Je nach Art und Größe des Fonds können Teile des Kapitals auch in sichere Anleihen, vorrangig Staatsanleihen, investiert werden.
Selbstverständlich lassen sich mit diesem Investmentprinzip keine besonders hohen, aber dafür besonders sichere Renditen erzielen. Somit sind die Fonds vor allem für Anleger interessant, die Renditen erzielen, aber gleichzeitig keine Risiken eingehen möchten. Aufgrund der hohen Sicherheit ist es den Anlegern sogar möglich, ihr Kapital vergleichsweise kurzfristig zu investieren. Etliche Geldmarktfonds können ohne Ausgabeaufschlag erworben werden – dies ermöglicht Anlagezeiträume von wenigen Wochen oder Monaten.
Weil Geldmarktfonds im Vergleich zu anderen Fonds relativ geringe Renditen erwirtschaften, sind sie bei Privatanlegern nicht gerade sehr gefragt: Es gibt vergleichsweise wenige Privatanleger, die Teile ihres Kapitals in Geldmarktfonds investieren. Ganz anders sieht es hingegen bei den institutionellen Anlegern aus. Banken, Versicherungen und Pensionskassen wissen die hohe Sicherheit zu schätzen, weshalb sich unter den Geldmarktfonds einige Schwergewichte befinden, die ein Fondsvolumen von mehreren Mrd. Euro aufweisen.
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