Volatilität
Der Begriff Volatilität spielt nicht nur in den Wirtschaftswissenschaften eine herausragende Bedeutung, sondern findet sich in fast allen Wissenschaftszweigen wieder, hat in den einzelnen Disziplinen aber eine unterschiedliche Bedeutung. In der Wirtschaft taucht die Volatilität immer dann auf, wenn es um Schwankungen innerhalb einer Zahlenreihe geht. Dies kann neben Renditen und Zinsen auch der Wert einer Aktie oder die Veränderungen von Rohstoffpreisen sein. Wird in diesem Zusammenhang also von Titeln mit einer sehr hohen Volatilität gesprochen, handelt es sich um Wertpapiere mit sehr stark schwankenden Werten, die sich zwar um einen Mittelwert positionieren und für den Anleger ein hohes Risiko mitbringen, aber neben erhebliche Kursverlusten auch entsprechende Gewinne ermöglichen. Diese volatilen Kapitalanlagen versprechen damit im Idealfall eine hohe Rendite. Das Gegenteil, Wertpapiere mit einer niedrigen Volatilität, sind demgegenüber von einer höheren Sicherheit geprägt. Aus diesem Zusammenhang heraus ergibt sich die Aufgabe der Volatilität als Maß für das Risiko einer Geldanlage. Für die Berechnung selbst werden Kenntnisse über Methoden der Statistik notwendig, es handelt sich bei der Volatilität um die Standardabweichung der betrachteten Zahlenreihe.
