Credit Europe Festgeld – Top-Anbieter trotz Zinssenkung

Montag den 23.08.2010

Die niederländischen Credit Europe Bank zählt seit Jahren zu den führenden Instituten unter den Festgeldanbietern; daran hat sich auch durch die per 18.08.2010 vorgenommene Zinsrücknahme für die sieben- und zehnjährige Anlage nichts geändert.

Sehr lange Laufzeit
Die Zinssenkung in diesen Bereichen spiegelt vielmehr den derzeit zu beobachtenden weiteren Zinsverfall wider. Allerdings gibt es für die Credit Europe im Bereich der langfristigen Festgelder auch wenig Mitbewerber; bei den meisten Banken gehört das Fünf-Jahres-Festgeld zu der langfristigsten Anlageform. Für Anleger, die ihr Geld ruhen lassen können und aufgrund der Zinsentwicklung der letzten zwei Jahre weiter fallende Zinsen befürchten oder zumindest für die nächsten Jahre kein Zinssteigerungspotential sehen, ist eine langfristige Anlage bei der Credit Europe Bank eine vernünftige Entscheidung.

Für das Festgeld mit siebenjähriger Laufzeit zahlt die Credit Europe ab 18.8.2010 einen Zinssatz von 3,75 Prozent, die zehnjährige Anlage wird jetzt mit 4,00 Prozent vergütet. Die trotz Zinssenkung derzeit von keinem anderen Institut getoppten Angebote werden noch verbessert durch die in diesem Bereich monatliche Zinsvergütung und den sich daraus ergebenden Zinseszinseffekt.

Für Festgelder mit Laufzeiten von drei, sechs, neun oder zwölf Monaten zahlt die CEB derzeit 1,50 Prozent bei Zinsvergütung am Laufzeitende. Für das Zwei-Jahres-Festgeld werden 2,00 Prozent angeboten, bei dreijähriger Laufzeit erhöht sich der Zinssatz auf 2,50 Prozent. 3,00 Prozent zahlt die CEB für ein Festgeld mit einer Laufzeit von vier Jahren, und 3,25 Prozent erhält der Anleger bei der CEB für ein Fünf-Jahres-Festgeld. Im Bereich der Festgelder mit zwei bis fünfjähriger Laufzeit werden die Zinsen am Jahresende und bei Fälligkeit gutgeschrieben.

Möglich sind Festgeldanlagen bei der Credit Europe ab EUR 2.500; die Höchstanlage ist auf EUR 250.000 beschränkt und dürfte für den Durchschnittsanleger unerheblich sein. Wer größere Beträge anlegen möchte, wird sich eher an der Einlagensicherung orientieren. Die CEB unterliegt der niederländischen Einlagensicherung, nach der Beträge bis zu EUR 100.000 voll gesichert sind.

Kommentare und Trackbacks

  1. Stefan Wehmeier schreibt:

    “Die Ursache für das Sinken des Zinsfußes wird vorzüglich darin gefunden, daß die besonders rentablen Kapitalanlagen großen Maßstabes heute erschöpft sind und nur Unternehmungen von geringer Ergiebigkeit übrig bleiben. …Nur ein allgemeiner europäischer Krieg könnte dieser Entwicklung Halt gebieten durch die ungeheure Kapitalzerstörung, welche er bedeutet.”

    (Aus der Zeitschrift des Sparkassenverbandes, 1891)

    Weil der Krieg nur solange der Vater aller Dinge sein konnte, wie es noch keine Atomwaffen gab, haben die Großsparer dieser untergehenden Welt sich zu entscheiden. Sie können entweder alles verlieren,…

    http://www.deweles.de/files/armageddon.pdf

    …oder dürfen ihre geliebten Ersparnisse sicher und mit gutem Gewissen behalten, wenn sie nur auf die Möglichkeit verzichten, weiterhin unverdiente Knappheitsgewinne (Geld-, Sach- und Bodenzins) auf Kosten der Mehrarbeit anderer zu erpressen. Als Gegenleistung gibt es eine Welt, in der man sogar leben kann:

    http://www.deweles.de/files/anww194.pdf

    Was die “hohe Politik” dazu sagt, ist irrelevant, denn sie macht nur das, was die organisierte Sparsamkeit ihr befiehlt.