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Bank Of Scotland erhöht Tagesgeldzinsen

July 21, 2010 – 12:17 pm

Kunden der Bank of Scotland sowie alle Anleger, die nach einer möglichst hohen Rendite für Tagesgeldanlagen suchen, haben Grund zur Freude: Die Bank of Scotland hat mit Wirkung vom 15.07.2010 den Zinssatz für Tagesgeldanlagen von 2,00 Prozent auf 2,10 Prozent angehoben.

Wem das noch kein ausreichender Grund ist, seine Tagesgeldanlage zu dem schottischen Finanzinstitut, das zu der Lloyds Banking Group, einer der größten Bankengruppe der Welt zählt, zu transferieren, wird der Bankwechsel mit einer bis zum 23.08.2010 befristeten Bonusaktion versüßt: Jeder Neukunde erhält mit Eröffnung eines Tagesgeldkontos ein Startguthaben von EUR 30 (bisher EUR 20).

Das Gesamtgebot in Verbindung mit einem kostenfrei geführten Konto, täglich gegebener Verfügbarkeit über den gesamten Anlagebetrag und dem Verzicht auf eine Mindestanlage ist ohne Frage sehr attraktiv. Die Bank of Scotland behält sich lediglich das Recht vor, mit Kunden ab einer Einlage von Euro 500.000,00 einen abweichenden Zinssatz zu vereinbaren.

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Die Bank of Scotland ist dem britischen Einlagensicherungsfonds FSCS angeschlossen und kann deshalb jedem Privatanleger Einlagen bis GBP 50.000 oder EUR 50.000 zu 100 Prozent garantieren; gültig ist jeweils der höhere Betrag. Damit entspricht die Sicherheit einer Einlage bis zu EUR 50.000 derzeit der gesetzlichen Einlagensicherung in Deutschland.

Dass diese zum 01.12.2010 auf EUR 100.000 ausgeweitet werden soll und zusätzlich zu dieser gesetzlichen Sicherheit in Deutschland freiwillige Einlagensicherungsfonds der verschiedenen Bankinstitut bestehen, die Geldanlagen weit über den gesetzlich garantierten Betrag hinaus absichern, dürfte für das Gros der Kunden nicht von Bedeutung sein, da die Durchschnittseinlage deutlich unter dem Betrag von EUR 50.000 liegt.

Was also veranlasst die Bank of Scotland, ein ohnehin schon überdurchschnittlich gutes Tagesgeldangebot losgelöst von der allgemeinen Zinsentwicklung und der Entwicklung des europäischen Leitzinses weiter zu verbessern? Diese Frage beantwortet sich möglicherweise mit Blick auf die erst zum 10.06.2010 von der Bank of Scotland vorgenommene Senkung des Tagesgeldzinses um 0,10 Prozentpunkte: Es ist zu vermuten, dass dem Institut, das in 2010 bereits zwei Zinssenkungen vorgenommen und sich langsam an das Niveau der Mitbewerber herangetastet hatte, als Folge der letzten Senkung zu viele Anleger verloren gegangen sind und dass die Bank anders als manches Konkurrenzinstitut derzeit nicht auf diese Geldanlagen verzichten kann.

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