Tagesgeldkonto kündigen

Wie kündigt man sein Tagesgeldkonto?

Wer sein bisheriges Tagesgeldkonto auflösen möchte, muss dieses offiziell kündigen. Dies ist allerdings im Vergleich zu anderen Finanzprodukten bei Tagesgeldkonten unkompliziert möglich: Es gibt keine Kündigungsfristen, sodass das Konto jederzeit (täglich) gekündigt werden kann.

Kündigung: Ein einfaches Schreiben reicht aus

Die Kündigung des Tagesgeldkontos erfolgt in Schriftform. Viele Banken halten hierfür eigene Kündigungsformulare bereit, die nur noch ausgedruckt, unterschrieben und per Post an den Tagesgeld-Anbieter abgeschickt werden müssen. Alternativ reicht es aber auch aus, ein eigenes Schreiben aufzusetzen und darin die Kundennummer und die persönliche Anschrift anzugeben sowie die Kündigungsaufforderung entsprechend zu formulieren.

Um sicherzugehen, dass die Kündigung auch beim Empfänger ankommt, empfiehlt es sich, den Brief als Einschreiben abzusenden. Viele Banken versenden daraufhin eine Kündigungsbestätigung, entweder per Post oder per Email.

Nicht vergessen: Freistellungsauftrag löschen!

Wichtig ist es, mit dem Kündigung des Tagesgeldkontos auch der eingerichtete Freistellungsauftrag gestrichen wird. Nur so lässt der noch verbleibende Freibetrag anderweitig nutzen – zum Beispiel für ein Tagesgeldkonto bei einem anderen Anbieter.

Darüber hinaus muss das noch auf dem Tagesgeldkonto liegende Guthaben transferiert werden. Es kann bereits vor der Kündigung des Kontos via Überweisung auf das angegebene Referenzkonto angewiesen werden – oder die Bank zahlt das Guthaben mit Auflösung des Tagesgeldkontos entsprechend auf das Referenzkonto aus. Dabei werden auch die bis dahin erwirtschafteten Zinsen gutgeschrieben.

Überlegung: Muss es gleich die Kündigung sein?

Ein Tagesgeldkonto zu kündigen geschieht schnell und unkompliziert. Oftmals ist es jedoch gar nicht notwendig, das Konto bei vorübergehender Nichtverwendung sofort aufzulösen. Da das Tagesgeldkonto kostenlos und auch ohne Guthaben geführt werden kann und auch keine festen Sparverpflichtungen bestehen, kann das Konto auch ganz einfach weitergeführt werden. Freistellungsaufträge können jederzeit geändert werden, wenn gerade kein Guthaben auf dem Konto verfügbar ist.

Es ist problemlos möglich, auch mehrere Tagesgeldkonten bei verschiedenen Banken einzurichten – und das Kapital jeweils dorthin zu überweisen, wo gerade die besten Zinsen geboten werden. Da die Verzinsung auf dem Tagesgeldkonto variabel erfolgt, kann sich die Situation schnell verändern – und ein anderes Tagesgeldkonto steht wieder höher im Kurs. So lassen sich mit mehreren, parallel laufenden Tagesgeldkonten die Marktschwankungen und die Wettbewerbssituation unter den Banken, stets zeitnah ausnutzen.

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